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Famous Monsters of Filmland

Magazine

USA

1958 bis heute

Alles hat einen Anfang... und in Bezug auf Monsterfilm-Magazine war es Famous Monsters of Filmland. Von Herausgeber James Warren und Redakteur Forrest J Ackerman ins Leben gerufen, avancierte das eigentlich nur als One-Shot geplante Magazin zur langlebigsten Genrepublikation der Welt. Berühmt wurde Famous Monsters vor allem durch wundervolle Cover-Illustrationen von namhaften Künstlern wie Basil Gogos oder Ron Cobb und seltenes Bildmaterial, welches sonst in keiner anderen Publikation auftauchte. Dieses stammte zum großen Teil aus der privaten Sammlung von «Uncle Forry» (wie Ackerman gerne von seinen Fans genannt wurde), die von ihrem Umfang an Filmrequisiten, Memorabilia und Literatur als einmalig galt.

Im Oktober 1970 machte Famous Monsters einen Sprung von der 69. zur 80. Ausgabe, mit dem obskuren Grund, durch das Hinzuzählen der zehn Hefte des Schwestermagazines Monster World schneller ans Jubiläumsheft #100 heranzurücken. Durch Änderungen des Programmangebotes im Fernsehen sah man sich vor allem in den 1970er Jahren dazu gezwungen, viele Artikel aus älteren Heften wiederzuverwerten. Die erste Serie von Famous Monsters überdauerte 191 Ausgaben. Mit dem langsamen Auflösen des Verlages Warren Publishing erschien dann 1983 das letzte Heft. Während der «Ackerman-Ära» erschienen noch zahlreiche weitere Genremagazine wie Spacemen, Screen Thrills Illustrated, Creepy oder auch die Famous Monsters of Filmland Yearbooks bei Warren Publishing.

Zehn Jahre nach der Einstellung des Magazines erfuhr Famous Monsters of Filmland eine Wiederbelebung durch den in New Jersey beheimateten Fotografen Ray Ferry.  Obwohl die Rechte am Markennamen nicht geklärt waren, übernahm Ferry die Fortsetzung des Magazines mit der 200. Ausgabe... die Nummern 192 bis 199 wurden einfach übersprungen. Schon bald stellten sich Probleme hinter den Kulissen ein, da Ackerman zwar im Impressum als Chefredakteur aufgeführt wurde, aber kaum ein Mitspracherecht von Ferry eingeräumt bekam. Der Fall landete vor Gericht, konnte jedoch bis zu Ackermans Tod im Dezember 2008 niemals zu den Akten gelegt werden. Durch immense Anwalts- und Gerichtskosten sah sich «4E» (ein weiterer Künstlername Ackermans) sogar dazu gezwungen, einen Großteil seiner Sammlung zu verkaufen.

Mehr zu den Höhen und Tiefen des Magazins lesen Sie hier.

 

 

Angezeigt wird Ausgabe 1 bis 30 von insgesamt 81

 

 

 

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