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Die ursprüngliche Idee der beiden Star Trek-Fans Kerry O'Quinn und Norman Jabobs war es eigentlich, ein Magazin zu veröffentlichen, welches sich voll und ganz ihrer geliebten Fernsehserie widmen sollte. Das Team der noch namenlosen Publikation knüpfte erfolgreich Kontakte zu Gene Roddenberry und weiteren Enterprise-Recken, um diese für Interviews zu gewinnen, verfasste einen Episodenführer und stellte weitere Artikel zusammen, um die Seiten mit interessanten Artikeln zu füllen. Leider machten die Paramount Studios den beiden Schöpfern einen Strich in Form saftiger Lizenzgebühren durch die Rechnung, welche die beiden nicht aufbringen konnten.
Die Lösung dieses Problems gestaltete sich recht einfach - der Horizont des Magazines wurde kurzerhand vom damals noch recht überschaubaren Star Trek-Universum auf das gesamte Spektrum der Science Fiction erweitert. Das Thema Star Trek rückte ein wenig in den Hintergrund - und die Lizenzgebühren konnten umgangen werden. Es fehlte eigentlich nur noch ein Name für O'Quinns und Jacobs' Kreation. Dieser wurde schnell gefunden - unter potentiellen Titeln wie Fantastic Films, Starflight und Dutzenden weiterer Kandidaten entschieden sich die beiden letztendlich für... Starlog!
Die erste Ausgabe erschien im August 1976. Auf dem Cover zu sehen waren - wie sollte es auch anders sein - Captain Kirk, Spock sowie ihr Sternenschiff. Da sich diese Ausgabe besser verkaufte als erwartet, wurde die aus Budgetgründen vierteljährliche Erscheinungsweise zugunsten einer sechswöchigen Erscheinung verworfen. Mit den ersten Artikeln über die Produktionen des Blockbusters Krieg der Sterne und den Star Trek-Kinofilm festigte sich Starlog seinen Platz bei den Science Fiction-Fans. Im Jahre 2006 feierte man das 30jährige Jubiläum des Magazines. Neben lokalisierten Magazinreihen in Japan, Deutschland, Frankreich, Brasilien und Australien sind auch einige Sonderserien erschienen, darunter Best of Starlog, die Starlog Official Movie Magazines, die Starlog Photo Guidebooks, das Starlog Science Fiction Video Magazine, Starlog Spectacular, die Starlog Yearbooks und diverse andere Reihen. Speziell für die Horrorfilm-Gemeinde entstand ab 1978 das Tochtermagazin Fangoria, für die eher an technischen Dingen interessierten Science Fiction-Fans gab es das kurzlebige Magazin Future bzw. Future Life. Weitere Publikationen aus dem Starlog-Verlag waren Comics Scene und das von Independent-Filmemacher Don Dohler übernommene Spezieleffekt-Fachblatt Cinemagic.
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