DEEN

District 9

Plakate

USA

2009

Virales Marketing ist seit einigen Jahren ein neues Schlagwort in der Filmindustrie. Man gibt den Fans ein paar Appetithäppchen in Form von mysteriösen Webseiten und Werbeanzeigen, schürt das langsam aufkeimende Interesse dann mit geschickt gewählten Arbeitstiteln der Filme, welche Interpretationsmöglichkeiten in alle erdenklichen Richtungen offenlassen und spendiert bei Gelegenheit ein paar knappe Hinweise in Interviews und Zeitschriftenartikeln. Den Rest erledigen die Fans: die Gerüchteküche beginnt zu brodeln, Blogs und News-Seiten im Internet greifen das Thema aus, das allgemeine Interesse ist geweckt. Nicht nur The Blair Witch Project und Cloverfield sind gute Beispiele für virales Marketing, auch Peter Jacksons Science Fiction-Produktion District 9  bediente sich der «Macht der Neuen Medien», um die Neugierde des Publikums anzuheizen.

Auf der Comic Con 2008 - mehr als ein Jahr vor dem Filmstart - begann in New York die breit angelegte Werbekampagne zum Film District 9. Die öffentlichen Verkehrsmittel trugen einige Monate später seltsame Slogans wie «Only Humans», auch Sitzbänke und Bushaltestellen gestatteten nur den Aufenthalt «For Humans Only». Auf den Plakaten wurde kein Filmtitel verraten, lediglich ein Hinweis auf die Webseite d-9.com war zu entdecken. Bis etwa fünf Monate vor dem Filmstart wurde District 9 noch als Halo-Verfilmung angekündigt, erst dann wurde der Irrtum durch neue Filmtrailer aufgedeckt. Der von Neill Blomkamp inszenierte Science Fiction-Film war eine dreißig Millionen Dollar teure Neuerzählung seines Kurzfilmes Alive in Joburg!

Bedingt durch die umfangreiche Werbekampagne gibt es sehr viele unterschiedliche Teaser-Plakate in allen möglichen Formaten zu District 9, die allesamt wie Verbotsschilder gestaltet sind.

 

 

 

 

 

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