DEEN

Art of Horror

Magazine

Deutschland

1993 - 1997

In der deutschsprachigen Independent-Filmszene ist Andreas Bethmann durch Filme wie Der Todesengel, Rosso Venezia und Vegetarierinnen zur Fleischeslust gezwungen kein Unbekannter. Als bekennender Fan von Jess Franco schlagen seine Werke etwa in die gleiche Kerbe wie die unzähligen Produktionen des spanischen Exploitation-Filmers, und bieten somit reichlich Sex und Gewalt. Weiterhin gründete Bethmann 1996 die X-Rated Kultvideothek und drei Jahre später mit X-Rated Kultvideo ein eigenes Filmlabel, bei dem er neben seinen eigenen auch viele Streifen anderer Regisseure aus dem Phantastik- und Exploitation-Bereich veröffentlicht. Noch während der Zeit seiner ersten filmischen Gehversuche rief Bethmann das Fanzine Art of Horror ins Leben. Es sollte sich als «Spezialblatt für alle Splatter-Fans» (Zitat aus der ersten Ausgabe) entwickeln und beinhaltete hauptsächlich Schnittberichte von Filmen der härteren Gangart. Was an inhaltlicher Qualität eindeutig mangelte, konnte der starke Vertriebspartner MPW, Herausgeber der Moviestar, mehr als wettmachen. Art of Horror zählte zu den bekanntesten deutschsprachigen Splatter-Fanzines, bevor es nach 22 Ausgaben im Sommer 1997 umbenannt wurde. Mit weitergeführter Nummerierung lautete der neue Titel X-Rated - The Art of Horror, später dann nur noch X-Rated. Viele der Artikel aus den ersten Art of Horror-Ausgaben wurden in den Büchern The Best of Art of Horror 1 und 2 wiederverwendet.

 

 

 

 

 

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