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Film Mäg

Magazine

Deutschland

2008 bis heute

Köln ist einer der vier größten Medienstandorte Deutschlands. Seit 1956 strahlt der WDR von der rheinischen Kulturmetropole seine Fernseh- und Hörfunkprogramme über den Äther aus, dazu gesellen sich der Deutschlandfunk und - zumindest bis zum Jahre 2003 - auch die Deutsche Welle. Auch die zur RTL-Gruppe gehörigen  Fernsehsender RTL Television, Super RTL, VOX und N-TV fühlen sich in Köln heimisch und beweisen immer wieder aufs Neue, dass selbst das schlechteste Fernsehprogramm noch unterboten werden kann. Das sind natürlich denkbar gute Voraussetzungen, um ein Fanzine in Köln herauszubringen... irgendwo zwischen Big Brother-Containern und dem Millowitsch-Theater.

Die Kölner Film- und Kinoszene spielt daher auch eine große Rolle in Film Mäg, welches im Sommer 2008 erstmals erschien. Neben diesem «Lokalteil» geht es besonders um Trash- und B-Movies der 1950er bis 1970er Jahre ohne Beschränkungen auf bestimmte Genres. So findet man ebenso Artikel über deutsche Erotikfilme in drei Dimensionen oder Dinosaurier-Filme der Hammer Studios wie auch Interviews mit oder Biografien von Kino- und Fernsehpersönlichkeiten. Dazu zählen unter anderem Allround-Entertainer Chris Howland, Produzent Wolfgang Dresler oder Ursula Moore... wobei Letztere wohl eher im Heimkino statt auf großen Leinwänden anzutreffen ist.

Die ersten drei Ausgaben trugen übrigens noch den Titel Film Mag. «Da aber im deutschen Sprachraum die Abkürzung Mag für Magazin halt weniger geläufig ist als im englischsprachigen und manche Leute stattdessen an Maggi-Suppenwürze denken (und das in der angeblichen Weltstadt Köln!), heißt die Zeitschrift ab Heft 4-5 Film Mäg mit Umlaut» (Zitat des Herausgebers). Frank Blum schreibt unter anderem auch für Splatting Image und veranstaltete 2005  im Kölner Filmclub 813 eine Jess Franco-Retrospektive mit mehr als dreißig Werken des spanischen Exploitation-Fließbandfilmers.

 

 

 

 

 

Mein Mad Mags