DEEN

Godzilla Family

Magazine

Deutschland

1988 - 1989

Godzilla Family war das erste deutschsprachige Fanzine, welches sich ganz und gar den japanischen Riesenmonstern widmete. Das mit Hilfe eines Commodore C64, einer Schere und reichlich Klebstoff erstellte Magazin war das Club-Heft der Fan Society of Japanese Science Fiction and Monsterfilms und erschien in überschaubaren Stückzahlen zwischen dreißig und fünfzig Exemplaren je Ausgabe. Die Vervielfältigung erfolgte in einem Copyshop, ganz typisch für Fanzines der Computer-Steinzeit. Ab der fünften Ausgabe der Godzilla Family stieß der Schweizer Godzilla-Sammler Attila Payrits zum Kreis der Mitarbeiter hinzu. Schon bald kristallisierte sich heraus, daß das Thema «Kaiju Eiga» einfach zuwenig Neuigkeiten bot, um damit ein zweimonatlich erscheinendes Magazin füllen zu können. Immerhin erwies sich das Besorgen druckreifer Informationen Ende der 1980er Jahre ohne das nicht mehr wegzudenkende Internet als äußerst schwierig. Im Juni 1989 erschien die achte und letzte Ausgabe, es folgte lediglich noch ein Nachdruck der ersten Ausgabe Anfang 1998 auf grünem Papier sowie die auf zehn komplette Sätze  limitierte Godzilla Family - Final Limited Edition im Jahre 2005. Der Lesestoff sollte der deutschen Godzilla-Gemeinde jedoch nicht ausgehen, denn bereits 1990 erschien die erste Ausgabe des Godzilla Fanzine.

 

Sieben Jahre nach dem Einstellen der Godzilla Family brachte der Herausgeber Ralf Stockhausen die erste Ausgabe der Pranke heraus, die sich nun dem gesamten Spektrum des «Phantastischen Films» widmen sollte. Das Magazin gehört mittlerweile zu den besten deutschsprachigen, semiprofessionellen Publikationen.

 

 

 

 

 

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