DEEN

Eyeball

Magazine

Großbritannien

1989 - 1998

Eyeball war ein unverwechselbares britisches Fanzine, welches sich - wie der Untertitel The European Sex and Horror Review bereits ankündigte- ganz den europäischen Filmproduktionen verschrieben hatte. Inhaltlich grenzte sich Eyeball sehr vom Gros der Genremagazine ab - gleich im Vorwort feuerte Herausgeber Stephen E. Thrower eine nicht ganz unberechtigte Salve gegen die amerikanischen Kollegen von  Fangoria, Gorezone und Deep Red ab, die seiner Meinung nach nur «Six-Pack Journalism» - tolle Bilder und miserable Texte -  boten. Dem hohen Qualitätsanspruch des Herausgebers konnte Eyeball in der gesamten Laufzeit von neun Jahren gerecht werden, wobei zwischen den dritten und vierten Ausgabe stolze vier Jahre verstrichen! Hauptbestandteil des Magazins waren ausführliche Filmrezensionen, ergänzt mit diversen Interviews und Porträts von Filmemachern wie Andrzej Zulawski, Alejandro Jodorowsky, Michele Soavi und Juraj Jakubiska.
 
2003 veröffentlichte Stephen E. Thrower das Buch Eyeball Compendium: Sex & Horror. Art & Exploitation bei FAB Press. Dieses knapp 400 Seiten umfassende Werk beinhaltete neben den Artikeln der insgesamt leider nur  fünf Eyeball-Ausgaben auch neues Material. Ferner schrieb er Nightmare USA: The Untold Story of the Exploitation Independents und Beyond Terror: The Films of Lucio Fulci. Sein Name taucht auch desöfteren in den Magazinen The Dark Side, Delirium, Flesh & Blood, The Redeemer sowie Ritual auf.

 

 

 

 

 

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