DEEN

House of Horror

Magazine

USA

1978

In gewisser Weise stellt das amerikanische Monstermagazin House of Horror ein Unikat dar: es dürfte sich um das einzige von einem professionellen Verlag herausgegebene Magazin handeln, welches nicht zu Lesen bestimmt war! Für Herausgeber Bill Warren diente es lediglich als Vorwand, um sich die Rechte am Titel House of Horror für den amerikanischen Markt zu sichern und dem britischen Konkurrenten Top Sellers einige Steine in den Weg zu legen, die 1978 ihre gleichnamige Veröffentlichung auf dem US-Markt etablieren wollten. Warren konnte mit dieser Aktion zwar nicht mehr verhindern, dass Exemplare der britischen #19 bereits in den USA auf den Markt gelangten, aber nach einer rechtlichen Auseinandersetzung unterzog man House of Horror mit der darauffolgenden Ausgabe einer Namensänderung zu Halls of Horror. Später einigte man sich darauf, dass Top Sellers eine Lizenzgebühr für den Titel an Warren Publishing bezahlen musste, um ein eigenes House of Horror für den amerikanischen Markt herausgeben zu können. Die erste Ausgabe dieser «amerikanisierten» Heftreihe wurde aus Reprints der britischen Heftreihe erstellt... und blieb trotz all der Rangeleien und Querelen ein One-Shot. Warrens House of Horror zählt heute mit einer Auflage von nur 400 Exemplaren zu den seltensten Prozines der 1970er Jahre. Das Frankenstein-Cover wurde im Januar 1982 bei der 180. Ausgabe der Famous Monsters ein weiteres Mal verwendet, die Artikel dieser Testausgabe waren allesamt von Famous Monsters übernommen.

 

 

 

 

 

Mein Mad Mags